Nie wieder Linsensuppe vorm schlafen gehen…
16 May 2010 Comments Off
in dreams Tags: blerim, chun-li, clubbing, german, juri, m.bison, spiekeroog, street fighter, tits, toni, wtf, zombie
Heute Nacht hatte ich mal wieder einen wahnwitzigen Traum.
Es begann alles damit, dass ich, wie so oft nach dem Feiern damit beschäftigt war meinen guten Freund Blerim nach hause zu fahren. Es war eine regnerische Nacht und ich hatte ehrlich gesagt absolut keine Lust, aber ich konnte ihn schließlich nicht in diesem stürmischen Regen an der Bushaltestelle stehen lassen. Wir befanden uns auf der Otto-Brenner-Str. und ich wollte gerade links in die Straße abbiegen, die zum Wiehagen und hinter den Blumengroßmarkt führt, doch Blerim bat mich geradeaus über die Oldentruperstr. zu fahren. Ich fluchte zwar, weil die Straße bergauf ging, doch gab dann nach. Leider machte uns der Regen schwer zu schaffen. Wir rutschten ständig aus und fielen hin. Der Tretroller, auf dem ich versuchte Blero zu chauffieren fand mit seinen kleinen Rädern und unserem großen Gewicht einfach keinen Halt auf den nassen Pflastersteinen. Mein Rucksack fiel zu Boden und meine Unibücher wurden nass, weswegen ich Blero anfuhr, obwohl der arme Kerl nichts dafür konnte (Außer vielleicht der Tatsache, dass er mich mit seinem Wanst vom Roller stieß.). Wir suchten uns Unterschlupf vor dem Sturm in einer Pizzeria, in der ich fast in Tonis Kotze getreten bin (wir erinnerten uns daran schon früher am Abend einmal hier gewesen zu sein und erkannten das Erbrochene, das Toni, Hacke wie er war, hinterließ) – barfuß, wohlgemerkt, weil ich meine durchtränkten Schuhe zum Trocknen ausgezogen hatte.
Nachdem sich der Sturm gelegt hatte, machten wir uns wieder auf den Weg, stießen allerdings nach kürzester Zeit auf eine Blockade. Jemand hatte mitten auf der Oldentruperstr. eine Wand von der Größe eines Staudammes errichtet und diese mit riesengroßen Neonlichtern verziert. Wir gingen durch eine kleine Tür über deren Rahmen das Wort Kawabot in Leuchtbuchstaben vor sich her surrte. Auf der anderen Seite fanden wir ein blondes Mädchen mit Wuschelkopf und schulterlangen Haaren, das schon leicht angetrunken zu sein schien und den Weg nach hause torkelte. An ihr Gesicht kann ich mich an dieser Stelle nicht erinnern, weil mein Blick zu stark auf ihren wohlgeformten Busen fixiert war. Wir unterhielten uns ein wenig und mir fiel gleich auf, dass ihre aufgedrehte Persönlichkeit sehr stark der von Zombie ähnelte. Als wir uns dann nach einer Weile verabschiedeten und ich sie nach ihrem Namen fragte meinte sie er wäre Jennifer. Empört forderte ich sie auf mich nicht anzulügen. Es war immerhin weit bekannt, dass kein Mädchen vom Roboter-Tor, so der Name der Blockade, einen so ordinären Namen wie Jennifer tragen würde. Ich gestikulierte mit meiner Hand zu den drei Türen in der Blockade und den Leuchtbuchstaben, die sich über ihnen befanden. Kawabot. Krashnabot. Christobot. Beschämt gab sie zu in Wahrheit Jebotter zu heißen.
Nach dieser Begegnung fuhr ich zurück nach hause – nur wohnte ich jetzt nicht mehr in der Mühlenstr. 64a, sondern im Walter-Requardt-Heim auf Spiekeroog. Angekommen in meinem Zimmer, fand ich meine WG-Mitbewohner, zwei Chinesen aus dem 18. Jahrhundert, in düsterer Stimmung. Als ich fragte was passiert war, teilten sie mir mit, dass unser Hausbär entlaufen sei und dass wir ihn unbedingt wieder einfangen müssten. Kurzer Hand packten wir unsere Schrotflinten, nahmen unseren Schäferhund an der Leine und machten uns auf den Weg in den Regenwald. Der Hund nahm die Fährte des Bären auf und wir hatten ihn schnell eingekesselt. Plötzlich lockerte sich ein Schuss aus der Flinte eines der Chinesen. Der Bär wurde getroffen und brüllte vor Schmerz. Schnell rannte ich zu ihm, in der Hoffnung ihn noch zu retten. Die Kugel hatte seine Lunge durchstoßen und ganz egal wie viel Druck ich auf die Wunde ausübte, die Blutung war einfach nicht zu stoppen. Ich schrie Muharrem an, den Vater meiner guten Freunde Hakan und Emre, der aus irgendeinem Grund auch in dem Wald war, dass er gefälligst einen Krankenwagen anrufen soll. Doch der weltberühmte Tierarzt Dr. Bruce Lee teilte uns nur nüchtern am Telefon mit, dass der Regenwald nicht unter seinen Zuständigkeitsbereich fällt und fuhr uns dann an was uns einfalle ihn wegen so etwas aus dem Schlaf zu reißen. Der Bär verstarb.
Als ich am nächsten Morgen traurig durch den Hafen Spiekeroogs schlenderte, versetze mir jemand von hinten einen Tritt. Ich drehte mich um und sah zu meiner Verwunderung meine zwei Mitbewohner, außer sich vor Wut darüber, dass ich den Bär hatte sterben lassen. Sie griffen mich erneut an – zielsicher und effektiv mit ihrem Kung Fu aus dem 18. Jahrhundert. Hier ein Tritt, dort ein Faustschlag, da ein Ellenbogen. Ich hatte nicht den Hauch einer Chance. Sie verprügelten mich nach allen Regeln der Kunst. Doch dann schoss eine Silhouette an mir vorbei. Es schien eine Frau zu sein. Es ging alles ganz schnell, nur im Augenwinkel konnte ich erkennen wie sie die Gegner mit ihren kräftigen Beinen und blitzschnellen Tritten bezwang.
Ich half ihr dabei die Leichen der Chinesen ins Wasser zu wuchten. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken als ich das Grinsen auf ihren Gesichtern sah. Sie starrten mich an während sie untergingen. Ich hoffte, dass es nun endlich vorbei war, doch weit gefehlt. Plötzlich leuchteten ihre toten Augen weiß auf. Ihre sinkenden Körper wurden eingehüllt in violette Auren. Sie sammelten sich in einem Punkt und schossen dann direkt auf mich zu. Von der Angst gepackt sprang ich in Deckung und sah wie sich direkt hinter mir eine Kreatur mit acht Armen die purpurnen Schimmer verinnerlichte. Alles schien so surreal. Man konnte die lächerlichen Spezialeffekte mit bloßem Auge erkennen. Die ganze Figur war animiert, es war kein Widersacher aus Fleisch und Blut. Es sah eher aus wie ein Endboss aus einem Computerspiel der 90er Jahre. Die kruden, abgehackten Bewegungen ließen keine Zweifel offen. Nichtsdestotrotz wäre ich wieder grün und blau geschlagen worden, wenn mir nicht die mysteriöse Kriegerin zur Seite geeilt wäre. Sie streckte den Endboss mit ihren Kicks nieder. Ich packte einen seiner Arme während die Frau ihn bewegungsunfähig machte. Ich forderte ihn auf zu reden, doch er lachte nur. Da nahm ich eine Gartenschere und trennte ihm die erste Hand vom Arm. Nichts. Er schrie auf und schwor er würde uns niemals sagen, wo die Waffe versteckt war. Ich trennte ihm die zweite Hand ab. Nichts. Der Mann versuchte Zeit zu schinden, das war klar. Aber was anderes blieb uns nicht übrig. So schlug ich ihm die restlichen Hände auch ab. Bei der letzten Hand gab ich mir besondere Mühe und knipste sorgfältig einen Finger nach dem anderen von der Hand. Plitsch. Platsch. Platsch. Die Geräusche, die die Finger machten als sie ins Wasser fielen waren wie Musik in meinen Ohren. Erst als ich am letzten Finger angelangt war spuckte er das Geheimnis endlich aus. Er lachte wie ein Wahnsinniger, schwer davon überzeugt, dass wir es eh nicht rechtzeitig schaffen würden die Waffe zu entschärfen. Im selben Moment las die Frau von ihm ab und rannte schnurstracks einen hohen chinesischen Turm hinauf.
Erst jetzt erkannte ich wer sie war. Es war keine geringere als Chun-Li, Femme Fatale aus dem bekannten 2D-Prügler Street Fighter II. Auf dem Pagodendach angekommen traf sie auf Juri, die Koreanerin aus dem neuesten Ableger der Serie, Super Street Fighter IV. Zusammen sprangen sie vom Dach. Mein Herz klopfte. Das achtarmige Ungetüm hatte sich jetzt in M.Bison verwandelt. Ich konnte meinen Augen kaum trauen. Während Juri einen horizontalen Satz nach vorne machte sprang Chun-Li diagonal nach oben, sodass sie noch in der Luft mit den Füßen auf Juris Schultern aufkam, und sie zusammen in einem großen, durchsichtigem Heißluftballon ohne Korb landeten. An der Oberseite des Ballons waren zwei zehn Meter lange Schwingen angebracht. Als Bison sah was die beiden vorhatten blieb ihm das Lachen im Halse stecken. Sie lösten die Leine des Ballons und setzen die Schwingen des Flugapparats in Bewegung indem sie sich abwechselnd, in einer fließenden Bewegung, immer wieder von den Schultern sprangen. Chun-Li sprang ab, landete, der Ballon dehnte sich in dieser Stelle nach außen und Juri nutze die Gelegenheit um auf Chun-Lis Schultern zu steigen und erneut von diesen zu springen um eine andere Stelle des Ballons zu dehnen. Der Ballon hob ab und schoss mit einer unglaublichen Geschwindigkeit nach vorne.
Ich erwachte mit dem Fluchen eines am Boden zerstörten M.Bison.


For some reason the driver’s door is wet, but all the other cars and the ground are dry, it doesn’t look like it has rained. There’s a familiar stench in my nose, but I can’t quite identify it. Then my eyes shift to the hood, and I see this:
By then everything’s already crystal clear to me, but life doesn’t spare me the sight of what’s coming up:
… Yes, that is exactly what you think it is. Some punk-ass motherfucker shat on my windshield and pissed on my doors. It is hard to put the urge I had to kill someone right there, right then into words. Just let me assure you, I ever find that sick son of a bitch, he ain’t gonna be using that asshole of his to shit anything but his pants ever again.